
Rheinlandpfalz Trienalle
Vom 24. April bis 31. Mai 2026 findet in Trier erstmals die Rheinland-Pfalz Triennale (RPT) statt – ein neues, landesweites Ausstellungsformat für zeitgenössische Kunst mit besonderem Fokus auf Sichtbarkeit, Teilhabe und Dialog. Die Stadt Trier bietet mit ihren abwechslungsreichen Ausstellungsorten – darunter Kunsthalle Trier, TUFA – Tuchfabrik Trier, Rheinisches Landesmuseum, Museum am Dom und EGP-Bühne, Pauluskirche, der öffentlichen Raum sowie das UNESCO-Welterbe Römische Baudenkmäler und Dom St. Peter ein einzigartiges Umfeld, in dem Gegenwartskunst und historische Topografie in einen spannungsreichen Austausch treten.
Die Rheinland-Pfalz Triennale steht in der Tradition der Landeskunstschau. Aus über 500 eingereichten Bewerbungen wählte eine fachkundig besetzte Jury, bestehend aus den Künstlerinnen Ulla von Brandenburg und Moira Zoitl, sowie den Kuratorinnen Norina Quinte und Carolin Heel, 53 künstlerische Positionen aus.
Bewerben konnten sich professionelle Bildende Künstler:innen aller Medien und Gattungen, die einen nachweisbaren Bezug zu Rheinland-Pfalz haben – sei es durch Geburtsort, Wohnsitz, ein Studium der Bildenden Kunst im Land oder einen prägenden Lebens- bzw. Arbeitsaufenthalt. Thematisch wurde der Open Call bewusst offengehalten.
So ergab sich aus den Einreichungen ein spannendes Abbild zeitgenössischen Kunstgeschehens und Kultur. Die Rheinland-Pfalz Triennale reagiert auf eine Gegenwart, die von permanenter Bewegung gezeichnet ist. Gesellschaftliche, politische und technologische Veränderungen prägen wie wir arbeiten, kommunizieren, fühlen und sehen. Die Ausstellung versammelt 53 künstlerische Positionen mit über 150 Werken, die diese Dynamiken nicht erklären oder ordnen wollen, sondern sie sichtbar, erfahrbar und verhandelbar machen. An unterschiedlichen Orten und in verschiedenen institutionellen Kontexten in Trier entfaltet sich ein vielstimmiger Blick auf Themen wie Glauben und Kapital, Zeitlichkeit, Körperbilder, Identität und das Leben im Wandel. Die Arbeiten verweisen auf aktuelle gesellschaftliche Spannungen, ohne sich in Diagnosen zu erschöpfen. Neben kritischer Schärfe eröffnen sie auch Momente von Leichtigkeit, Humor oder ästhetischer Konzentration und schaffen damit Räume für Neugier, Zweifel und die Möglichkeit, (anders?) weiterzudenken.
Weitere Informationen finden Sie unter www.rheinland-pfalz-triennale.de .