UNESCO-Weltkulturerbe

UNESCO-Welterbe in Trier


Im Jahr 1986 wurden die Porta Nigra, das Amphitheater, die Kaiserthermen, die Barbarathermen, die Römerbrücke und die Konstantin-Basilika gemeinsam mit den Kirchen Dom und Liebfrauen sowie der etwas außerhalb Triers stehenden Igeler Säule in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Im Jahr 2016 kann Trier damit das Jubiläum "30 Jahre Welterbe" begehen. Sieben der neun UNESCO-Denkmäler sind Römerbauten. Sie unterstreichen die beeindruckende Geschichte Triers als älteste Stadt Deutschlands, spätantike Hauptstadt des westlichen römischen Reiches und Residenz Kaiser Konstantins. Bis heute prägen römische Großbauten Konstantin des Großen das Stadtbild Triers.

Gemäß der Welterbekonvention von 1972 ist unter anderem der universelle Wert eines Gutes für den Status als Welterbe maßgeblich. Die Auszeichnung einer Vielzahl von Monumenten in nur einer Stadt verdeutlicht daher noch einmal das herausragende Weltkulturerbe in Trier. So heißt in der Präambel der Konvention „[…] in der Erwägung, dass Teile des Kultur- und Naturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen […]“.

Die Porta Nigra, das Amphitheater, die Kaiserthermen und die Barbarthermen, sowie die Igeler Säule gehören zur Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Als Obere Landesbehörde für historische Denkmäler, Denkmalpflege und Archäologie sichert die GDKE die Pflege und den Erhalt der Echtheit und Unversehrtheit dieses kulturellen Erbes. Im Zuge des Gesamtprojekts „Trier-Zentrum der Antike“, zu dem auch das Rheinische Landesmuseum sowie das Grabungsareal der Thermen am Viehmarkt gehören, werden diese römischen UNESCO-Werke besucherfreundlich zugänglich gemacht und mit inhaltlichen Schwerpunkten versehen.

UNESCO-WeltkulturerbeUNESCO World Cultural Heritage
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz 30 Jahre UNESCO-Welterbe Trier
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